Die Adaptierenden

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Adaptierende
7,6%

der Stichprobe (14-29 Jahre)

Musikstile

Modestile

Sportstile

Werte:Kein Spezifikum
FernsehenInternetPartiesComputerspieleKreativesRumhängenFamilieFreundeShoppenPolitikTelefonierenJugendzentrumJugendgruppeLesenMusik hören
alterAlteralter geschlechtGeschlechtgeschlecht bildungBildungbildung geldGeldgeld wohnenWohnenwohnen
Alter Geschlecht Bildung Verfügbares Geld Wohngegend

Ich bin junggeblieben, mag an den modischen Trends dranbleiben, aber nicht auffallen. Ich bin eher zurückhaltend und gehe wenig aus.

Gleich ins Auge sticht, dass es bei den Werten im Vergleich zu den anderen Segmenten keine spezifische Einstellung gibt. Insbesondere diese Feststellung, aber auch die ergänzenden Hinweise aus den anderen Lebensstilen führen zur Zuordnung dieser Jugendkultur unter den Begriff „Adaptierende“. Denn es sieht so aus, als ob ein Fehlen einer bestimmten Werteüberzeugung dazu führt, dass sich diese Jugendkultur immer wieder je nach Situation an die dort vorhandenen Werte anpasst, d.h. adaptieren würde. Es fehlt eine selbständige Wertehaltung, die man auch vertritt und abgrenzend zu anderen in Stellung bringt. Stattdessen richten sich die Adaptierenden nach den anderen ohne selbst ein spezifisches Selbstbild nach außen zu tragen. Entsprechend wird der Werte-Faktor „Individualität“ abgelehnt. Unabhängigkeit und eigene Kreativität spielen für sie keine zentrale Rolle. Entscheidungen werden nicht aufgrund des eigenen Gefühls getroffen. Darüber hinaus ist ihnen auch die persönliche Harmonie mit Partnerschaft oder vielen Kontakten weniger wichtig als anderen Jugendkulturen.