Die Computerfreaks

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Computerfreak
14,5%

der Stichprobe (14-29 Jahre)

Musikstile

Modestile

Sportstile

FernsehenInternetPartiesComputerspieleKreativesRumhängenFamilieFreundeShoppenPolitikTelefonierenJugendzentrumJugendgruppeLesenMusik hören
alterAlteralter geschlechtGeschlechtgeschlecht bildungBildungbildung geldGeldgeld wohnenWohnenwohnen
Alter Geschlecht Bildung Verfügbares Geld Wohngegend

Den größten Teil meiner Freizeit verbringe ich am PC und im Internet. Dadurch bin ich unterwegs in virtuellen Räumen, Welten und Abenteuern, und doch sicher bei mir zuhause. Das gibt mir ein Gefühl von Sicherheit. Ich bin ein junger Mann und habe einen hohen Bildungsstand. Die Jugendcliquen auf der Straße mit ihren Markenklamotten mag ich nicht.

Die Mediennutzung in dieser Jugendkultur ist besonders ausgeprägt. Aufgrund der Rolle des Internets und der Nutzung von Computerspielen scheint die Interpretation des Segments als „Computerfreaks“ durchaus gerechtfertigt. Vielleicht müsste man das aber noch etwas erweitern auf Technik-Freaks. Jedenfalls scheinen die naturwissenschaftlichen Denkschemata recht ausgeprägt zu sein, wie sich das bei den Fragen zu Religiosität und Glaube zeigt. Denn dort zeigt sich durchwegs (im Gegensatz z.B. zur Ritualisierten Männerkultur) eine kritische Haltung gegenüber Glaube und Religion. Das Item „An Gott glauben“ hat bei den Computerfreaks deutlich den schlechtesten Wert. Gott und Glaube haben wenig mit technischen Schemata und Denkformen zu tun. In eine Welt, die rein durch Ursache und Wirkung strukturiert ist, passt Religion offenbar schwer hinein.

„Fasst man dieses Segment zusammen, so zeigt sich (…) der prototypische Computerfreak, der die intensive Beschäftigung mit Computer und Technik als zentralen Alltagsinhalt sieht. Man kann hier schon von eskapistischen Motiven sprechen, wo ein so extremer Umgang mit Computern als Kompensation für jugendliche Unsicherheiten dienen kann.“